32jährige Künstlerin erhält Stipendium der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft
(14. November 2011) Rahel Bruns ist nach Dellbrügge & de Moll (2009) und Olafur Gislason (2007) die dritte Stipendiatin des Projekts "Quartierskünstler auf der Veddel" der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft. Die Künstlerin wurde heute in ihrem Atelier auf der Veddel offiziell vorgestellt, nachdem sie zuvor von einer Jury aus Kunst- und Kulturexperten und Stadtteilkennern ausgewählt wurde. Ihr Stipendium wird von der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft finanziert. Die Mietkosten für Wohnung und das 90 m² große Atelier übernimmt SAGA GWG.
Auf der Veddel plant Rahel Bruns ein Projekt mit den Bewohnern. Die 32-Jährige möchte Individualitäten betonen und gleichzeitig mit der Spannung zwischen Masse und Individuum spielen. Rahel Bruns wurde 1979 in Filderstadt geboren und lebt in Hamburg.
Jutta Blankau, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und Vorsitzende des Kuratoriums der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft: „Rahel Bruns schafft als Quartierskünstlerin auf kreative Weise Identifikation mit dem eigenen Stadtteil. Die Förderung dieser Arbeit mit einem Stipendium durch die Saga GWG Stiftung Nachbarschaft ist somit ein wertvoller Bestandteil von integrierter Stadtteilentwicklung. Es ist schön, dass die Stiftung zum dritten Mal ein solch spannendes Projekt auf der Veddel ermöglicht.“
Lutz Basse, Vorstand SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft: „Über die Quartierskünstler erhofft sich die Stiftung Nachbarschaft einen aktiven Dialog zwischen Bewohnern und Künstlern. Rahel Bruns Projekt verspricht hier viel positive Reibung. Man darf gespannt sein. Die Veddel heute stellt einen breiten Bogen von studentischem Wohnen über Bewohner verschiedenster Nationalitäten bis zu den Quartierskünstlern dar. Daran war und ist SAGA GWG im Sinne eines lebendigen und funktionierenden Quartiers gelegen.“
Über die SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft: Die Stiftung ist mit einem Vermögen von 1.500.000 Euro ausgestattet und verfolgt gemeinnützige Zwecke. Darüber hinaus erfolgen Zuwendungen aus verschiedenen Einnahmequellen von SAGA GWG. Die Institution ergänzt das bisherige soziale Engagement des Konzerns in Hamburg für den sozialen Ausgleich in den Wohnquartieren. Mit Zuwendungen aus der Stiftung werden quartiersbezogene soziale Projekte und Initiativen gefördert, die im Rahmen der oft eher kleinteiligen Stadtteilarbeit von SAGA GWG nicht oder nicht in dem wünschenswerten Umfang unterstützt werden können. Das Ziel ist ein mittel- bis langfristiger Nutzen für die betroffenen Nachbarschaften im Sinne des Stiftungszwecks, der sich ausschließlich und unmittelbar darin begründet, kulturelle Zwecke, den Gedankens der Völkerverständigung und des Sports sowie die Beschaffung von Mitteln für die Verwirklichung von steuerbegünstigten Zwecken anderer steuerbegünstigter Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts zu fördern, die ebenfalls mildtätige Zwecke in den Bereichen Bildung und Erziehung, Jugend- und Altenhilfe sowie Kultur, internationale Gesinnung, Toleranz, Völkerverständigung, Wohlfahrtspflege und Sport unterstützen. Die Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt, arbeitet unabhängig sowie weltanschaulich und politisch neutral.